Geschichte
Auf einer Liste von Glasnegativen mit Werken von Georg Busch im Nachlass war notiert: Sulzbach Tabernakel. Auch notierte Dr. Karl Busch vor 1964 auf einem Karteiblatt als Werk von Georg Busch : "Sulzbach b. Obergriesbach: Tabernakel." Der Kath. Kirchenstiftung war der Autor des Tabernakels 2013 unbekannt. Pfr. Josef Eisele (1868-1951) ließ 1912 mithilfe von Spenden den Tabernakel neu gestalten. Er war im Oktober 1909 von Fremdingen gekommen, wo er durch den Kirchenbau mit den Münchner christlichen Künstlern bekannt war. Die Kirche St. Verena in Sulzbach ist mit Altären im Bauernbarock um 1700 ausgestattet. 1894/95 wurde sie etwas unzulänglich restauriert. Busch hat vermutlich den gesamten Tabernakel entworfen. Ein Mitarbeiter führte die Schnitzwerke aus. Die andere Künstlerhand ist insbesondere an den beiden Heiligenfiguren in den seitlichen Nischen zu erkennen. 1921/22 ließ Pfr. Eise die Kirche grundlegend restaurieren, dann erst kam das halb verdeckte Altarbild von L. Glötzle, München, dazu.
Literatur
Liste der Negativ-Glasplatten von Fotos der Werke Buschs; - Informationen von Kirchenpfleger Josef Winfried Fischer und von Diözesankkonservator Dr. Michael Schmid.
Ikonographie
Christus-Symbole sind auf dem Tabernakel abgebildet. auf dem oberen Tabernakel die Kreuz-Zeichen mit Alpha und Omega (s. Offb.), mit daraus wachsenden Ähren und Reben für Brot und Wein. Auf den Türen des unteren Tabernakels wird das Herz Jesu glorifiziert, das mit Dornen umgeben ist.