Geschichte
Das Thema wurde von der Akademie oder für einen Komponierabend des Albrecht-Dürer-Vereins gestellt. Datierung 1889 nach Doering und Karl Busch. Die bei Nachkommen vorhandene Figurengruppe ist jedoch signiert mit Datum 9. VIII.1891. Busch bot sie in lebensgroßer Holzausführung der Gräfin-Louise-Bose-Stiftung an zum Dank für das beantragte und gewährte Stipendium von 2000.- Mark für seine Italienreise 1892. Ob das Werk in Holz wirklich geschaffen und abgeschickt wurde, ist unklar, es ist an den möglichen Stellen in Kassel nicht vorhanden. Busch hatte im Herbst 1891 das Modell zur Ansicht hingeschickt. Der Oberbürgermeister wünschte, dass weniger tote Kinder dargestellt sind. Im März 1892 fragte er nach dem Termin der Fertigstellung. Busch wollte das Werk bis Ende August 1892 schicken. Ende August begann der Mainzer Katholikentag, für dessen Ausstellung Busch den Teil von Werken Münchner christlicher Künstler vorbereitete. Die Figurengruppe in Gips ist zweimal leicht beschädigt erhalten, im Depot des Diözesanmuseum Freising und in Benediktbeuern, Familienbesitz.
Literatur
Werkkorrespondenz; - Werkkartei; - Foto Nachlass: III/176, 177.; -Foto DMF: A 9; - Doering, O.: Georg Busch. In: CK VIII/6 (1911/12), S. 148, Abb. S. 106; - Ders.: Georg Busch. München, 1916, S. 21, Abb. 12; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 36 genannt.
Ikonographie
Der Kindermord zu Bethlehem ist beschrieben in Mtth 2,16-18 mit Verweis auf Jer. 31,15: Rachel weinte um ihre Kinder. (s. auch Gen. 35,19)