Geschichte
Busch erhielt am 27.11.1925 den Auftrag, eine Nachbildung der Ettaler Madonna in Marmor zu schaffen sowie in Hartgips .in zwei Größen nachzugießen. 1926 und 1929 wurden je 14 Madonnen geliefert. Verkaufspreis Marmor 500.-Mk pllus Provision an Busch, in Gips 45.- Mk inkl. 15.-Mk. Provision. Eine vollkommene Nachbildung in Gips (Originalgröße) kam 2014 an das Kloster Ettal, dazu kleinere Gussteile von drei Madonnen, mehreren Jesuskindern und rechten Armen Mariens. Eine vollkommene größere Nachbildung und zwei kleinere in Gussteilen befinden sich noch im Busch-Haus. Korrespondent war P. Emmanuel Haiß, der Sohn des 1. Präsidenten der DG nach 1909. 2014 übergab Roswitha Busch-Hofer eine größere Nachbildung und drei kleinere Nachbildungen noch in je drei Teilen dem Abt Barnabas Bögele. Es ist noch eine größere im Familienbesitz erhalten, auch eine kleinere in Teilen .Auf der Rückseite ist unten am Thronsessel zu lesen: "G. Nachb. verb. B." So hatte Busch das Nachbildungsrecht bekommen. Für den etwa gleichzeitigen Auftrag eines Kreuzwegs im Außenbereich über Pater Emmanuel Haiß hatte der Konvent einen jüngeren Künstler vorgezogen, (Busch hatte bereits Entwürfe skizziert.)
Literatur
Werkkorrespondenz; - restliche Abgüsse; - Abt. Willibald Wolfsteiner (1. Abt der Wiedergründung des Klosters) schrieb über P. Emmanuel Haiß.
Ikonographie
Die Ettaler Madonna ist ein Werk aus Pisa, 13. Jh. Es wurde im 18. Jh. wiederholt nachgebildet, im 19. Jh. nicht, im 20. Jh. einige Male.