Geschichte
Die hochgotische Tumba barg die Gebeine des hl. Wendelin und diente von 1896 bis 1924 als Altarmensa. Dann kam sie mit den Gebeinen wieder zurück in den Chorraum. Die Tumba brauchte eine bronzene Deckplatte. 1980 wurden die Gebeine in ein Hochgrab hinter dem Altar umgebettet. Seitdem handelt es sich um einen Kenotaph, der mit der Deckplatte bedeckt ist. Den Bronzeguss führte Erzgießer Siegfried Braun, München, aus.
Literatur
Werkkorrespondenz; - Werkkartei; - Foto NL: III/134-137, VII/323; - Staudhamer S.: Neue religiöse Werke - Georg Busch. In: CK XX (1923/24), S. 46; - Feuerreiter (1934), Abb. 52; - Informationen von Hans Werner Luther, Pfarramt; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg 2013, S. 89, Abb. 162, 163.
Ikonographie
Der fränkischen Einsiedler Wendelin aus dem 6. Jahrhundert war ein Schafhirte.