Geschichte
Je eine Figurengruppe aus „karrarischem Marmor“, wie Pfr. Katzenstein laut Staudhamer den vermutlichen Laaser Marmor bezeichnete, schuf Busch für die Seitenaltäre in der Pfarrkirche von Böttingen. Es handelt sich jedoch wohl um Laaser Marmor, der damals oft verwendet wurde. Im Herbst 1906 bat Pfr. Katzenstein Busch um einen Taufstein. Busch schickte mehrere Entwürfe, doch das Geld fehlte. (Korrespondenz bis 1909)
Literatur
Werkkorrespondenz; - Werkkartei; - Fotos NL: Album III/121-124, VII/317-319; - Staudhamer, S.: Zu unseren Bildern. In: Die christl. Kunst III/10 (1906/07), Beiblatt S. VII. - Schuster, H.-J. und Speck, E.: Böttingen. Geschichte und Gegenwart. Hg. Gemeinde Böttingen, 2002, S. 147 u. 184; - Informationen: Dora Villing, Fotos 2011 Bernhard Kaupp; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 88, Abb. 59.
Ikonographie
Der hl. Martin, geb. 316/17 im heutigen Ungarn, starb 397 als Bischof von Tours. Da er mit einem Bettler den Mantel geteilt haben soll, wird er als solcher dargestellt.