Hl. Martin

Erhalten
Grunddaten
Jahr:
1906
Ort:
Böttingen
Örtlichkeit:
St. Martin
Art:
Figurengruppe
Maße:
H 140, Plinthe 10x100x45
Abkürzung:
S6d
Darstellung

Hl. Martin

Beschreibung
Für den rechten schuf er einen hl. Martin in Rüstung auf dem Pferd, der einem knienden Bettler einen Mantelteil hinunterreicht, und für den linken eine Pietà [s. S6b2]. Beide Figurengruppen standen auf je einem achteckigen Sockel aus farbigem, grau gestreiftem Marmor auf dem Altartisch. Die hellen Marmorfiguren wurden durch dunkle Wandbehänge hervorgehoben, die 1934 entfernt wurden. 1962 kam die Martinsgruppe aus der Kirche in den überdachten Kirchenaufgang. „Eine trefflich gedachte Komposition, […] durch großen Zug ausgezeichnet“, beurteilt Doering 1916 diese Gruppe.
Material
Laaser Marmor
Wissenschaftliche Angaben
Geschichte
Je eine Figurengruppe aus „karrarischem Marmor“, wie Pfr. Katzenstein laut Staudhamer den vermutlichen Laaser Marmor bezeichnete, schuf Busch für die Seitenaltäre in der Pfarrkirche von Böttingen. Es handelt sich jedoch wohl um Laaser Marmor, der damals oft verwendet wurde. Im Herbst 1906 bat Pfr. Katzenstein Busch um einen Taufstein. Busch schickte mehrere Entwürfe, doch das Geld fehlte. (Korrespondenz bis 1909)
Literatur
Werkkorrespondenz; - Werkkartei; - Fotos NL: Album III/121-124, VII/317-319; - Staudhamer, S.: Zu unseren Bildern. In: Die christl. Kunst III/10 (1906/07), Beiblatt S. VII. - Schuster, H.-J. und Speck, E.: Böttingen. Geschichte und Gegenwart. Hg. Gemeinde Böttingen, 2002, S. 147 u. 184; - Informationen: Dora Villing, Fotos 2011 Bernhard Kaupp; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 88, Abb. 59.
Ikonographie
Der hl. Martin, geb. 316/17 im heutigen Ungarn, starb 397 als Bischof von Tours. Da er mit einem Bettler den Mantel geteilt haben soll, wird er als solcher dargestellt.
Weitere Details
Fotograph:
Bernhard Kaupp
Geo:
Böttingen St. Martin
Bild
Hl. Martin
Standort
Koordinaten: 48.101688, 8.804994