Geschichte
Busch sandte Prof. Franz Koch aus Regensburg, dem Priester, der das Ehepaar Busch 1904 traute, als Dank ein Relief mit dem hl. Johannes Evangelist. Es handelte es sich um eine Replik des Reliefs vom hl. Johannes Evangelist [s. Hl. Johannes Ev.] als Pendant zum Relief der hl. Katharina, das Busch 1896 schuf. Prof. Koch bat Busch, als Gegenstück noch ein Relief für ihn zu schaffen, das des „hl. Lukas stehend, nach links, da Johannes nach rechts. Dann Symbol der hl. Kunst, deshalb Stier und Malerattribut (Pinsel oder Madonnenbild).“ Nachdem Koch das Relief des hl. Lukas erhalten hatte, gab er noch die Reliefs von Matthäus und Markus in Auftrag. Diese kamen im März 1906 an. - Prof. Koch vermachte diese Reliefs der Studienkirche seines Gymnasiums. Guntram Lautenbacher nannte in einem Zeitungsartikel von 1937 den Standort Herz-Jesu-Kirche in Regensburg. Die vier Reliefs hängen dort in der Sakristei.
Literatur
Werkkorrespondenz; - Werkkartei; - Foto NL: Album III/106 Johannes, III/120 Lukas, Fotos Karl Busch: Modelle v. Matthäus u. Markus; - Fotos 2012: Pfr. Manfred Müller; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 87, Abb. 156.
Ikonographie
Lukas wird auch als Madonnenmaler bezeichnet, daher wird er auch als Maler dargestellt. Er malte mit seinen Worten.