Geschichte
Im 300. Todesjahr 1897 wurde das neugotische Canisius-Denkmal von Busch im Dom zu Augsburg aufgestellt und 1925 von ihm zum Altar umgestaltet. 1963 wurden nur alle Figuren an eine glatte rote Tafel gestellt. Die Mittelfigur war und ist die Statue von Petrus Canisius. - In der Hl.-Kreuz-Kirche zu Deggingen stand eine Kopie auf einer dafür gestalteten Konsole. Busch war nicht um Genehmigung zur Kopie gefragt worden. Wann diese hergestellt wurde, ist unbekannt. Die kopierte Figur steht seit ca. 1954 im Canisius-Heim Deggingen, 1996 wurde sie restauriert. Der hl. Petrus Canisius im oberen Filstal verehrt. Ein Streit mit dem Chorherrnstift Wiesensteig und Fürstbischof von Augsburg und ein Besuch von Petrus Canisius im September 1566 bewog Graf Ulrich XVII. zur Rückkehr zum katholischen Glauben für das Gebiet der Wiesensteiger Linie der Grafschaft Helfenstein.
Literatur
Werkkartei; - Foto NL v. Photo A. Werner: Album III / 90-91, VII 312-313; - vgl. Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. LIndenberg 2013, S. 46 u. 99, Abb. 54 u. 179. - Kopie in Deggingen: NL Album III / 88; Foto von Reinhard Probost; - Heimatbuch Deggingen 2010.
Ikonographie
Der hl. Petrus Canisius SJ (1521-1597) aus Nymwegen lehrte u.a. in Ingolstadt Theologie. Er war 1559 - 1566 Domprediger in Augsburg.