Geschichte
Zu den ersten Werken, die Busch als selbständiger Künstler schuf, zählten vor allem Genreszenen mit Kindern. Anfang 1892 zahlte Busch viermal Modellgeld für den kleinen Buben und für das Mädchen in diesem Gewand. Das erste Exemplar wurde aus Buchsbaumholz hergestellt und auf Ausstellungen angeboten, 1893 für 600 M, 1894 für 350, 1896 für 320 und 1897 für 230 M. Ein Verkauf ist im Ausstellungsbuch nicht eingetragen. Die Freiburger Münstebaulotterie erwarb den Schreihals aus Buchsbaumholz. - Gipsabgüsse vom Schreihals verkaufte Busch 1892 bis 1896 laut Einnahmen etwa zehnmal für 35.- M., an Wiederverkäufer für 26.- M., insbesondere an den Kunstgewerbeverein, aber auch an die Galerien Gurlitt Berlin und H. Putze.
Literatur
Einnahmen-/Ausgabenbuch; - Werkkartei; - Liste zum Verlobungsalbum 1902; - Fotos NL: Album V/106-109, D 320-323, VII/521-522; - Doering, O.: Georg Busch. In: CK VIII/8 (1911/12), S. 148; - H., B.: Der kleine Schreihals. In: Kinderlegion 11/1 (1913), S. 16; - Arte cristiana II/8 (15. 8. 1914), Text u. Abb. S. 226; - Doering, O.: Georg Busch. München, 1916, S. 82 ff., Abb. 83; - Sinzig, P. OFM. In: Voces de Petropolis, Brasilien, 14/6 (16. 3. 1920), S. 330f.; - Deutsche Mädchenzeitung 71 (7. 1939), Abb. S. 199; - Postkarte Foto Karl Busch, München: Schnell & Steiner Nr. 1602, 1962; - Postkarte Foto: Roswitha Busch-Hofer.. Kunstverlag Josef Fink, Nr. 2570, 2011; - Metz, Chr. In: Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 15, Abb. 5 und S. 37.