Geschichte
Einen Genius der Musik ließ sich der Pianist Prof. Joseph Pembaur von seinem Freund Busch an das Grabmal seiner ersten Frau gestalten. Als das Grab nach Pembaurs Tod (1950) aufgelöst wurde, kam die Bronzeplastik in den Familienbesitz Busch. Sie ist in München erhalten. - Pembaur selbst wurde im Nordfriedhof bestattet, das mit einem Bronze-Nachguss der Figur des hl. Franziskus von 1931 gestaltet wurde, von der Pembaur 1936 einen Abguss in englischem Zement von Busch geschenkt bekommen hatte. Dieses Grab wurde 2007 aufgelöst, die Bronzefigur des hl. Franziskus ist wie die Terrakottafigur verschollen. Für Pembaurs Bruder Karl schuf Busch in Dresden 1924 das Grabmal für Frau Emmy.
Literatur
Werkkorrespondenz; - Notizen von Karl Busch; - Auskunft der städt. Friedhofsverwaltung. - Busch-M.: Erinnerungen an Georg Busch. Rosa Bändchen, 23.11.50; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg 2013, S. 29, Abb. 25.
Ikonographie
Prof. Joseph Pembaur (1875-1950), Pianist und Komponist, München, war oft im Hause Busch zu Klavierabenden. Pembaur hatte schon im ADV gespielt und wurde dessen Ehrenmitglied. Busch hatte ihn über den tiroler Kunstmaler Glötzle in Innsbruck kennengelernt. Seine Divise war zeitlebens: "Erst die Seele, dann die Kunst". Wie Busch kämpfte er für die religiöse Vertiefung. Beide waren sich in ihrer Kunstauffassung nahe. Nach dem Tod der ersten Frau 1938 Maria vermählte sich Pembaur 1942 mit der 35 Jahre jüngeren Irmi Mayer, Meisterphotographin.