Geschichte
Ein Bronzeguss der Beweinung Christi in der Nagelkapelle im Bamberger Dom [s. S2a] wurde im März 1936 am Grab von Dr. August Geser-Rohner im abschüssigen Friedhof von CH Rebstein aufgestellt. Seit der Grabauflösung steht die Gruppe als Freiplastik mitten im unteren Teil des Friedhofs. Die Gruppe ist nicht als Freiplastik konzipiert, die Schauseite bildet den Abschluss des freien Raumes um den die Urnengräber angeordnet sind, hinter der Gruppe mit einer umgebenden Bank befinden sich weitere Gräber. - Im selben Friedhof bildet Buschs große Kreuzigungsgruppe von 1927 am Grab von Jakob und Regina Rohner den oberen Abschluss des Friedhofs. In der Zeitschrift Feuerreiter Nr. 15 (1935?) ist das Porträt von Dr. Albert Geser-Rohner abgebildet. Vielleicht ist Dr. August Geser-Rohner gemeint, der über den Herausgeber Hans Struth mit Busch bekannt wurde.
Literatur
Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 65, 76, Abb. 113, 134; - siehe auch Beweinung Christi in Bamberg 1922.
Ikonographie
Jakob Rohner und Schwiegersohn Dr. August Geser-Rohner waren Inhaber der Spitzenfabrik, damals dem Arbeitsplatz vieler Rebsteiner Bürger. Dr. August Geser-Rohner, Betriebsleiter ab 1906, stiftete 1932 weitere Werke für die Pfarrkirche St. Marin in Rebstein, einen Kreuzweg, ein Chorkruzifix und eine Herz-Jesu-Figur. Busch lernte die Familie Geser-Rohner über Hans Struth, Köln, dem Herausgeber des „Feuerreiter“, kennen.