Beweinung Jesu II

Erhalten
Grunddaten
Jahr:
1909
Ort:
CH Uznach
Örtlichkeit:
Friedhof Kreuzkirche Grabmal Claudine Schubiger
Art:
Relief
Maße:
52x62
Abkürzung:
S7a2
Darstellung

Beweinung Jesu II

Beschreibung
Beide Grabmale aus rotem Marmor sind bekrönt von einem bronzenen Kreuz. Beim Grabmal von Claudine Schubiger ist eine bronzene Tafel mit der Inschrift und zwei Wappen angebracht. - Für dieses Grab schuf eine zweite Fassung der Beweinung Christi als Bronzerelief im Querformat (nach der hochformatigen von 1901 für Homburg-Saar). Oben schließt das Relief mit einem schmalen geschwungenen Rahmen ab. Bei dieser Beweinungsgruppe liegt der Leichnam Jesu mit einem Lendentuch bedeckt auf den Knien Marias. Auf der linken Seite des Bildes stützt der kniende Johannes von unten Jesu Oberkörper. Dessen Arm hängt herab. Maria blickt in Jesu Antlitz, die Hände zum Gebet verschränkt. Rechts im Bild kniet Maria Magdalena vor den abgewinkelten Beinen von Jesus. Ihr Gesicht verbirgt sie in ihren Händen.
Material
Bronze
Wissenschaftliche Angaben
Geschichte
Das Grabmal steht nahe dem ihres Gatten Emil Schubiger aus dem Jahr 1908. Beide bleiben auf dem Friedhof an der Kreuzkirche in der Abteilung für erhaltenswerte Grabmäler bestehen. Das Modell befindet sich im Depot des Diözesanmuseums Freising.
Literatur
Werkkartei; - Foto NL: Album IV/81-85, II/111, IV/106; - Foto DMF: A 25 Modell; - Doering, O. Georg Busch. In: CK VIII/8 (1911/12), S. 153, Abb. S. 175; - Ders. In: Arte cristiana II/8 (15. 8. 1914), S. 230; - Ders.: Georg Busch, München 1916, S. 46, Abb. 25.; - Sinzig, P. OFM: Voces de Petropolis 14/6 (16. 3. 1920), S. 336; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 46, Abb. 53, 229.
Ikonographie
Der Ständerat Emil Schubiger besaß und leitete die Seidenweberei in Uznach. Seine Arbeiterschaft trauerte um ihren wohltätigen Arbeitgeber.
Werkzusammenhang
Abgüsse
Erhaltene Bronzeabgüsse: in Chur im Lapidarim der Kathedrale für Domherrn Vassella 1922, in Bad Tölz (14-1-1/2) Grab Fischhaber 1928 (Werkkorrespondenz, Zinkguss), in München Westfriedhof (109-1-28) für Staatsrat Johann Weigert 1938 (Werkkorrespondenz, Abb. 229 in der Monografie 2013). - Nicht erhalten sind die Abgüsse 1923 in Disentis für Giusep Condrau mit rätoromanischer Inschrift und Wappenkonsole (Grab aufgelöst, Foto NL: IV/106, die Wappenkonsole Condrau und Caplazi ist im Familienbesitz erhalten), 1924 in Basel für Dr. Georg Jochner (DG-Mitglied) mit der Inschrift: „Selig, die im Herrn sterben, ihre Werke folgen ihnen nach.“, 1942 in Amberg für Oberreg.-Baurat Joh. Kohl (Werkkorrespondenz; 2012 aufgelassen), in Baden-Baden für Grabmal Voll. - Ungeklärt ist der Verbleib in Weiden/Opf. Grab Weingärtner 1930 (Werkkorrespondenz).
Weitere Details
Fassung:
ca.210/50 x65
Fotograph:
Nicole Küttel
Geo:
CH Uznach Kreuzkirche
Bild
Beweinung Jesu II
Standort
Koordinaten: 47.2275, 8.97707