Geschichte
Karl Völler, Leiter der chemischen Abteilung seiner Firma verunglückte bei einem Versuch. Sein monumentales Grabmal wurde im Okt. 1917 an exponierter Stelle am Feld 57 B des Düsseldorfer Nordfriedhofs. Von zwei Reliefs mit Chemiearbeitern eingerahmt steht die Porträt-Büste mittig auf einer Säule. Das Grabmal wurde vor einigen Jahren von den Rheinstahlwerken restauriert.
Literatur
WerkkarteiFoto NL: Album IV/94-96, V/66 Büste; - Doering, O. In CK XIII/10 (1916/17), S. 45 f.; Bayerischer Kurier (25. 4. 1917); Doering, O. In: Deutscher Hausschatz 43/18 (1916/17), S. 655ff.; Kreitmaier J.SJ in: CK XVIII/5-6 (1921/22), S. 80, Abb. S. 90; - Metzmacher, W.: Der Düsseldorfer Nordfriedhof, Köln 2002; - Funken, W.: ars publica düsseldorf, Geschichte der Kunstwerke und kulturellten Zeichen im öffentlichen Raum der Landeshauptstadt, Bd. 2, S. 613, Düsseldorf 2012; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg 2013, S. 104, Abb. 189, S. 115, Abb. 208.; -
Ikonographie
Karl Völler (1877-1916), chemischer Direktor der Rheinstahl-Werke, verunglückte in Celle- "Nach einem Leben voll zielbewusster Schaffenskraft starb er im Dienste des Vaterlandes."