Geschichte
1918 erhielt Busch den Auftrag, einen von der Mutter eines im Krieg Gefallenen gestifteten Kriegergedächtnisaltar zu schaffen. Diese beiden ersten Entwürfe waren Ideen dafür. Das Motiv der Pietà führte Busch als Modell aus und stellte es 1919 als Kartonzeichnung auf einen Altar am vorgesehenen Platz auf der Stirnseite des nördlichen Schiffes. Das Domkapitel entschied sich nicht für den Altar an diesem Platz. - Busch erhielt dann den Auftrag für einen solchen Altar in der Stirnseite Nagelkapelle, der 1922 mit der Beweinungsgruppe aufgestellt wurde. Busch benannte dies Werk auch "Pietà".
Literatur
Werkkorrespondenz; - Werkkartei; - Fotos NL: Album II/112, 121-133; - Vier Seiten Skizzen im Skizzenbuch; – Fotos von EOM 1998: zwei Entwürfe zur Pietà, 1919; - Milutzki, W.: Kriegergedächtnis-Altar in der Nagelkapelle. In: Baumgärtel-Fleischmann, R.: Die Altäre des Bamberger Domes von 1012 bis zur Gegenwart. Veröffentlichungen des Diözesanmuseums Bamberg Bd. 4 (1987), S. 334 ff., Abb. 151 u. 152 (H 116 wäre richtig).