Geschichte
Im Oktober 1894 stellte Busch eine „Meditation“ in Gips aus, von den Kapuzinern hatte er sich einen Habit ausgeliehen. 1895 war die Holzfigur im Münchner Glaspalast ausgestellt. Dort wurde sie am 13. Juni von Ihrer Majestät der Kaiserin Elisabeth von Österreich für das Wiener Künstlerhaus ohne Sockel erworben. Es ist ebenso wie die von Prinzregent Luitpold erworbene Replik verschollen. Prälat Dr. Adolph Franz aus A Gmunden kaufte sie 1895 als Gipsplastik, außerdem gab er sie aus Holz in Auftrag. Dazu bestellte er ein Gegenstück, wodurch die stehende Figur der Caritas mit zwei Kindern auf dem Arm mit einem Sockelrelief entstand. [s. S6e3] Das 1897 von Pfr. Lupberger gekaufte Exemplar der Meditation des hl. Antonius ist in Deuchelried ohne Sockel erhalten. In der Gedächtnis-Ausstellung 150 Jahre Georg Busch vom 6.Okt. bis 18. Nov. 2012 in Benediktbeuern zog diese Figur die Blicke der Besucher auf sich. Sie gefiel vielen sehr gut.
Literatur
Busch, G.: Liste zu Verlobungsalbum 1902; - Werkkartei; - Foto N: Album III/160, VII/331; - Ständige Ausstellung der DG 1900. In: Bericht der 8.Gen. Vers. Münster (1900), S. 42; - Postkarte DG Nr. 22; Doering, O.: In: Arte cristiana II/8 (15.8.1914), Abb. S. 244; - Ders.: Georg Busch. München 1916, S. 61f. m. Abb. ; - Scheuber, J.: In: Der Gral 10/8(1916), S. 403; - Informationen: Mesner Xaver Bodenmiller; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg 2013, S. 38, Abb. 40.