Geschichte
Stiftungen hatten ermöglicht, die 1939 neu erbaute Kirche mit Altären auszustatten. Der rechteckige Chorraum schloss oben spitzwinklig mit dem Dach ab. Hier stand ab Juni 1939 der Hochaltar. Am Kirchweihfest 1940 wurde der Marienaltar am rechten Seitenaltar eingeweiht und im Sommer 1942 kam der Michael-Altar links dazu (s. Marien- und Michael-Altar). - Seit 1963 wird diese Kirche als Seitenkapelle für die angebaute große moderne Kirche genutzt. Die Altäre der alten Kirche wurden abgebaut, nur der Tabernakel des Hochaltars und die Madonna des rechten Seitenaltars (115 x 50 x 33 cm) wurden in die neue Kirche übernommen. Die Statuen des hl. Bruder Konrad 260 x 140 x 102 cm) und des hl. Wolfgang vom Hochaltar befinden sich seit 1975 in Parzham bei Bad Griesbach, dem Heimathof vom hl. Bruder Konrad. Die Skulptur des Erzengels Michael soll in die Mission gekommen sein. Der restliche Hochaltar mit Christkönig am Kreuz und mit der Verkündigungsszene ist verschollen.
Literatur
Werkkorrespondenz; - Werkkartei; - Fotos NL: Album VI/25-39, weitere Fotos v. K. Busch; - Foto vom EOM: Entwurf der Tabernakeltür; - Hochaltar: In: Regensburger Bistumsblatt (6. 8. 1939), S. 10-11; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, 55 f., Abb. 83-84.
Ikonographie
Der hl. Bruder Konrad (1930 selig- und 1934 heiliggesprochen) ist der Patron der Kirche, der hl. Wolfgang (um 924-994) der Patron der Diözese. – Die zwei Seitenaltäre waren in den Kriegsjahren 1940 und 1942 als eine Bitte für den Frieden gedacht: Patrona Bavariae, die der Schlange den Kopf zertritt, und der hl. Michael, der den Drachen besiegt. (Der Teufel in menschlicher Gestalt versteckt sich zwischen seinen Flügeln.)