Mater-Amabilis-Relief

Erhalten
Grunddaten
Jahr:
1920
Zusatz:
/18
Ort:
München Ostfriedhof
Örtlichkeit:
82-1-14, Fuchs, Guggenthaler
Art:
Gemälde
Maße:
235x73, Relief 57x46
Abkürzung:
S7a1
Darstellung

Mater-Amabilis-Relief

Beschreibung
Das Grabmal hat eine barockisierende Form. Auf der bauchigen Säule mit den Namen ist das Relief Mater Amabilis im Strahlenkranz mit einem Spruchband aufgesetzt. Auf der geschwungenen oberen Kante erhebt sich ein Kreuz im runden Stein. Das Relief zeigt, wie sich das Jesuskind an die Mutter Maria schmiegt, welche als Halbfigur auf einer Sichel zu sehen ist und ihren Kopf an das auf ihrem rechten Arm sitzenden Kindes lehnt. Unter der Darstellung ist auf dem Spruchband das Gebet eingraviert: „Maria mit dem Kinde lieb uns allen deinen Segen gib.“ [vgl. Statuen Mater Amabilis, S6b]
Material
Kalkstein weiß
Wissenschaftliche Angaben
Geschichte
Die Replik des Grabmals Rudolph in Antdorf (1918) ist 1920 das Grabmal für Regierungsrat Theobald Fuchs im Münchner Ostfriedhof (82-1-14), das Familie Guggenthaler 1995 für weitere Jahre von der Friedhofsverwaltung geleased hat. - Bereits 1901 wurde in der DG-Jahresmappe ein rundes "Mater-Amabilis"-Relief von Busch an einem Grab von Architekt Bachmann veröffentlicht. - Das Grab für Pfr. Mahlers Haushälterin Ottilie Rudolph in Antdorf ist aufgelassen (Relief 70 x 55 cm).
Literatur
Werkkartei; - Für das Grab Rudoph in Antdorf: Foto NL, Album IV/101, IV/97 Modell; - Für das Grab Fuchs, Mü-Ostfriedhof: CK XVII (1920/21), Beiblatt S. 12; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg 2013, S. 122 f., Abb. 227, 230.
Werkzusammenhang
Abgüsse
Als ovales Bronzerelief (46 x 38 cm) ist dieses Motiv "Mater Amabilis" noch an mehreren Grabmälern vorhanden: 1925 Bad Tölz 16-2 Grab Niedernhuber, vor 1939 Direktrice vom Max-Josef-Stift, Frl. Pleitner [Monografie 2013: Abb. 230, Foto NL: IV/116; Buch 2013: Abb. 230]; Frau Haag konnte 1949 noch von Marie Busch laut Postkarte für ihr Grabmal in München Westfriedhof Nr. 62-A-7 ein Relief bekommen. Am Grab Rost 43-17-16 ist ein Relief erhalten, vermutlich ist das Grabmal für Kapellmeister Appel 1928 übernommen. - Unklar ist der Verbleib des Bronzeabgusses für Landgerichtsrat Dr. Klupsch 1927 in Berlin. – Aufgelöst sind im Münchner Westfriedhof die Gräber von Dipl. Ing. Stöfl aus Zinkguss 1940 sowie in Dortmund für das Grab Rempe 1930. - Als ovales Gipsrelief mit verziertem schmalem Rahmen bot Busch dieses Motiv im Katalog der Vereinigung für christliche Kleinkunst an zum Aufhängen in Wohnungen mit oder ohne polychromer Fassung (47 x 39 cm). Drei sind bei Nachkommen Buschs erhalten. [s. Monografie 2013: Abb. 227].
Weitere Details
Fotograph:
Roswitha Busch-Hofer
Geo:
München Ostfriedhof
Bild
Mater-Amabilis-Relief
Standort
Koordinaten: 48.119215, 11.591322