Geschichte
Die Büste des Malers Gebhard Fugel war 1893 in der Münchener Jahresausstellung und 1894 im Münchener Kunstverein ausgestellt. Sie befindet sich bei einem Enkel von Fugel. Anlässlich der Ausstellung zum 150. Geburtstag von Gebhard Fugel in Altötting 2013 wurde die bronzierte Gipsbüste in Bronze gegossen. Dieser Bronzeguss auf einem Marmorsockel stand in der Ausstellung und bleibt im Panorama von G. Fugel in Altötting.
Literatur
Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 137, Anm. 9; - Streicher, G.: In: Sollner Hefte 77 Titelbild und Text zu 1899; - Streicher,G.: Vom Bodensee nach Jerusalem, Gebhard Fugel 150 Jahre, Stadtgalerie Altötting Katalog S. 47 und Abb. 2. Umschlagseite; - Plakat zur Fugel-Ausstellung 2013 in der Stadtgalerie Altötting: große Abb. der Kopfbüste Buschs; - Resch, M.: Entdeckung des unbekannten Künstlers. In: Alt-Neuöttinger Anzeiger v. 17.8.2013 S. 20 und vom 12.8.2013 S. 25 (Abb.); - Abbildung in: Urlaub und Erholung Ausgabe 07/13 Alt-Neuöttinger Anzeiger; - Abbildung zu Stadtgalerie: Fugel. in: Wochenblatt Freizeit &Kultur v. 07.08.13; - Abbildung in Schwäbische Zeitung 31.08.2013.
Ikonographie
Gebhard Fugel (1863-1939), Maler, kam 1890 nach München und schloss sich den Ideen Buschs an, eine Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst (DG) zu gründen. Er war mit Busch 1892 auf dem Katholikentag in Mainz, wo Dr. Schnürer am 1. September den Antrag zur Gründung der DG stellte. Das beauftragte Komité Pfr. Festing, Busch und Fugel kooptierte für die Gründungs- Vorbereitung mit Überarbeitung der im März von Busch formulierten Statuten (nach K.D.St.V. Aenania) weitere sechs Herren. Die Gründung der DG erfolgte am 4. Januar 1893 durch 112 Gründungsmitglieder. - Gebhard Fugel wurde 1905 zum kgl. Professor ohne Lehrauftrag ernannt.