Geschichte
Bei dem Künstlerfreund Bolgiano lernte der Lexikograf und Schriftsteller Constantin von Wurzbach den jungen Künstler Busch kennen. Nach dessen Tod 1893 bekam Busch den Auftrag, ein Porträt-Relief von Wurzbach für dessen Grab zu schaffen. Im Juli 1894 reiste Busch nach Berchtesgaden, wohl zur Anbringung des Reliefs am Grabmal. Die Familie war von der Ähnlichkeit mit dem Verstorbenen sehr angetan.
Literatur
Werkkorrespondenz; - Einnahmen-/Ausgabenbuch 1889-1898; - Busch, K.: Werkkartei: Rückseite von Ernst v.Wurzbach; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 118, Abb. 215.
Ikonographie
Constantin Wurzbach (1818-1893) promovierte als Offizier in Lemberg in Philosophie. Ab 1841 war er schriftstellerisch tätig unter dem Pseudonym W. Constant. Von 1856 bis 1891 gab er das 60-bändige Werk heraus: Biographisches Lexikon des Kaisertums Österreich. Auch über den Nazarener Eduard von Steinle schrieb er. - Er wurde 1874 erblich geadelt und lebte dann in Berchtesgaden als Constantin Wurzbach, Ritter von Tannenberg bzw. Dr. Constant Ritter von Wurzbach-Tannenberg.