Geschichte
Das erste Ausstellungsstück des Opferstocks "Für die Armen" von Busch 1889, einen polychromierten Terrakottaabguss, kaufte seine Gönnerin Fräulein von Berckholtz für 36 Mark, Ende Nov. 1889 schenkte Busch einen Abguss an die Gönnerin Frau v. Kotzebue. - Busch ließ den Opferstock auch als benutzbare Sparkasse herstellen. Die große Ausführung (55 cm ohne Plinthe) konnte man entweder als Skulptur oder als Sparkasse auf einer Säule mit Schublade bestellen. Die kleine, nur 26 cm hoch, konnte man aus Gips als Kleinplastik erwerben. Beide Ausführungen wurden insbesondere 1889 und 1890 vielfach gekauft. - Ab 1893 war das Werk nicht mehr ausgestellt. Kollege Brühl kaufte Ende 1892 die Vervielfältigungsrechte für Abgüsse in Gips und Terrakotta ab. Busch behielt sich die Rechte für Holz und Bronze vor. 1893 kaufte die Freiburger Münsterlotterie eine 58 cm hohe Figurengruppe, vermutlich aus Bronze.
Literatur
Einnahmen-/Ausgabenbuch 1889-1898; -Photograph Adalbert Werner: Rechnung v . 9.1.1902; - Rupp´sche Erzgießerei Hans Klement: Rechnung 1902; - Werkkartei; - Fotos NL: Album V/95-96, V/155, VII/ 515; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 89 und 38, Abb. 32.