Geschichte
In die 1912-14 erbaute neugotische Kirche kam ein in weichen Kalkstein gehauener Kreuzweg. Als XII. Station wurde der bereits 1921 von Busch geschaffene Kreuzaltar integriert. Der mitarbeitende Bildhauer Max Hartung stellte im März 1933 die Arbeit an zwei Stationen aus Kalkstein in Rechnung, der "Kreuzigung" und "Grablegung". Damit ist ein Anhaltspunkt für die Datierung gegeben. 1935 hielt Busch in Speyer St. Josef einen Vortrag über den Kreuzweg, 1938 war noch eine Zahlung fällig. Die Reliefs haben einen großen, oben spitz zulaufenden Rahmen aus grauem Stein. Die Kreuzwegstationen waren bis 1989 weiß, der polierte Kalkstein war sichtbar. Seitdem sind sie in sanften Farben polychrom gefasst vor vergoldetem glattem Hintergrund.
Literatur
Werkkorrespondenz; - Werkkartei; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg 2013, S. 58, Abb. 95, 190.