Geschichte
Bereits 1901 schuf Busch lt. DG-Jahresmappe 1901 für das Köck´sche Familiengrab von Architekt Bachmann aus Stein erstmals ein Mater-Amabilis-Relief im alten Südl. Friedhof, Mauer zum Sebastiansplatz. Danach sind 1918 und 1920 an Gräbern in Antdorf und München das Vorbild für ein ovales Mater-Amabilis-Relief. Letzteres wurde als Bronzeguss an Grabmälern angebracht. [s. S7a Grabmäler]. - Abgüsse aus leichtem Hartgips wurden als Kleinkunst mit einem schlichten ovalen Gipsrahmen verkauft. Die Fassung in Altmetall- und Mineralfarben übernahm 1923 Kirchenmaler Adolf Beier, München. Im Katalog der Vereinigung für christliche Kleinkunst 1924 war das Relief mit verziertem schmalem Rahmen als Wandschmuck mit oder ohne polychromer Fassung angeboten (47 x 39 cm). 1928 bestellte es laut Werkskorrespondenz zum Beispiel ein Herr aus Frankfurt/Main als Hochzeitsgeschenk. Bei Nachkommen Buschs ist es dreimal in polychrom gefasstem Gips erhalten.
Literatur
Werkkartei; - Foto NL: Album III/48: Modell für Metall (46x38,5 cm); - Katalog der Vereinigung für christliche Kleinkunst, 1924; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 123, Abb. 227, 230.