Geschichte
In der gotischen Stiftskirche mit romanischem Ostteil gestaltete Busch im nördlichen Querschiff um eine Pietà aus dem 15. Jh. einen Altar mit Retabel und Altartisch. Das ehemalige halbrunde Retabel wurde nach dem Krieg entfernt und ist verschollen. Die Gnadenpietà wird nun hervorgehoben durch das kleine vergoldete Retabel, das Busch 1926 für den hl. Josef am Josef-Altar schuf und oben in einem Bogen abschließt. Unter der Altarmensa lag Buschs Leichnam Jesu, der nun im Untergeschoß des Turmes eine Hl.-Grab-Darstellung bildet. Nun ist unter der Mensa der Cyriakusschrein von 1609 hinter einem Gitter aufgestellt.
Literatur
Werkkorrespondenz; - Werkkartei; - Fotos NL: Album I/154-158, 160-169, 171-172, VI/11-23, Grabchristus im Album II/174-176; - Foto vom Entwurf des Retabel EOM 1998; - Busch, G.: Brief an Probst Steimann von der Gaukirche Paderborn vom 3.10.1931; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 55, Abb. 82; - Doering, O.: Das neue Altarwerk in der Stiftskirche zu Geseke. In: Geseker Zeitung 40/109 (10.9.1931), S.5; - Die Kath. Welt 46/8 (1934), Abb. S. 279; - Führer durch die Stiftskirche zu Geseke, vor 1944; - Information von Pfr. G. Häringhaus 2005; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 55, Abb. 82.