Gnadenstuhl

Erhalten
Grunddaten
Jahr:
1929
Ort:
Hanau-Steinheim
Örtlichkeit:
Nordfriedhof I-26 Grab Georg Bauer
Art:
Relief
Maße:
115x83
Abkürzung:
S7a1
Darstellung

Gnadenstuhl

Beschreibung
Gott Vater hält das Tau-Kreuz, an dem Jesus steht und zu ihm hinaufblickt. Die Taube des Hl. Geistes fliegt von links mitten hinein. Als Inschrift lesen wir: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn dahingab. Joh. 3.16“. Die Gestaltung ist 1929 bereits sichtlich vereinfacht in den Formen.
Material
Bronze, Muschelkalk
Wissenschaftliche Angaben
Geschichte
Busch gestaltete 1929 zwei große Reliefs des Gnadenstuhls für einen Bekannten aus Groß-Steinheim und für einen Verwandten seiner Ehefrau. Zwei kleinere, ca. 50 cm hoch, kamen 1937 und 1942 an zwei Münchner Gräber. Das Grabmal Bauer steht noch. Das andere große Relief und ein kleines befindet sich in Privatbesitz, das Modell der oberen Hälfte im Depot des Diözesanmuseums Freising.
Literatur
Werkskorrespondenz; - Werkkartei; - Foto DMF A 27: Modell der oberen Hälfte; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 79, Abb. 139.
Ikonographie
Gnadenstuhl nennt man die Darstellung der Trinität, in der Gott Vater das Kruzifix hält und die Taube des Hl. Geistes dabei ist.
Werkzusammenhang
Abgüsse
1.) 1929 ein 1 m hohes Relief für das aufgelöste Grabmal des jung verstorbenen Georg Mößmer, an dem eingraviert war: „Der Tod bedeutet nicht die Vernichtung des Lebens, sondern dessen Vollendung.“ Das Relief befindet sich in Privatbesitz. 2.) 1937 für das Grab Göschl und 3.) 1942 für das Grab Öfner (beide Werkskorrespondenz), zwei aufgelöste Gräber im Münchner Westfriedhof in etwa halber Größe (49 x 39 x 5 cm). Das Relief vom Grab Öfner ist in Privatbesitz vorhanden.
Weitere Details
Fotograph:
Roswitha Busch-Hofer
Geo:
Hanau-Steinheim Nordfriedhof
Bild
Gnadenstuhl
Standort
Koordinaten: 50.1264123, 8.9283105