Geschichte
Zehn Jahre nach dem Tod von Emil Tilmann wurde das Grabmal aufgestellt, gleichzeitig mit dem von Tochter Paulas Mann Prof. Dr. Aloys Meister in Münster [s. S7a]. Das Grabmal für Emil Tilmann wurde aus blauem Muschelkalk (oder grauem Jura-Marmor) nach Zeichnung von Busch von Eder & Grohmann, Steinindustrie, München, angefertigt und dreiseitig fein geschliffen. Im Jahr 2007 wurde das Grabmal als "monumentales Grabdenkmal" dauerhaft denkmalgeschützt. 2013 fehlte der bronzene Corpus des gekreuzigten Jesus. Ein gleicher vom 2013 aufgelassenen Grabmal Burggraf München [s. Abb. 231 in der Monografie 2013] wurde von Roswitha Busch-Hofer im September 2014 für das denkmalgeschützte Grabmal nach Dortmund gebracht. Dieses wurde mithilfe der Sparkassenstiftung restauriert und mit dem bronzenen Corpus ergänzt.
Literatur
Werkkorrespondenz; - Werkkartei; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg 2013, Abb. 231.
Ikonographie
Der königliche Bergrat, Bergwerksdirektor Emil Tilmann, DG-Mitglied schon 1901, war der Bruder von Gustav Tilmann in Arnsberg [s. S7a] und Schwiegervater von Prof. Dr. Aloys Meister, der mit anderen 1892 die Gründung der DG vorbereitete (s. Monografie 2013, S. 151 Anm. 9).