Geschichte
Das ovale Motiv des Reliefs einer Mater Amabilis war 1918 und 1920 für Grabmäler aus Stein geschaffen und ab 1924 als polychromierter Gipsabguss angeboten. An das Grabmal für Frl. Pleitner kam das Relief erstmals als Bronzeabguss. - 1939 erwarb die Familie Niedernhuber das Grabmal.-
Literatur
Werkkartei; - Sculteta, M.: Nach neunzig Jahren (Geschichte des Kgl. Max-Joseph-Stifts). In: Das Bayerland Nr. 35, 14.Jg 1903; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg 2013, Abb. 230.
Ikonographie
Marie Pleitner (26.10.1842 - 21.3.1925) Tochter von Kgl. Rektor und Schulrat Karl Pleitner, wurde am 10.1.1878 von König Ludwig II. zur Vorsteherin des Max-Joseph-Stiftes ernannt, das 1840 vom Anger in die Ludwigstraße gegenüber der Universität zog. Am 7.8.1901 schied Pleitner aus dem Beruf und verlebte ihr Alter in Bad Tölz. Sie erwarb für das Stift eine Replik der Patrona Bavariae vom Canisius-Denkmal im Dom zu Augsburg und gab Busch wiederholt Aufträge für das Stellen von Lebenden Bildern.