Geschichte
Nach der Heiligsprechung von Canisius SJ 1925 wurde Busch beauftragt, aus dem Canisius-Denkmal einen Altar zu gestalten. Er schuf ein Altarkreuz und zwei Reliefs mit je zwei Evangelisten für eine Predella, die zwischen den Boden der Canisius-Figur und der Mensa eingefügt wurde. Die Mensa stand auf vier Marmorsäulen nun auf dem Fußboden, auf die Vorderseite kam das Canisius-Relief. - 1934 wurde der Altar vereinfacht und grau gefasst, 1963 der neugotische Altar ganz beseitigt, mit ihm die Predella mit Kruzifix und den Evanelistenreliefs. Die wieder farbig gefassten Skulpturen kamen an eine Tafelfläche, das Kruzifix und die Evangelistenreliefs sind seitdem im Depot.
Literatur
Werkkorrespondenz; - Foto NL: Album II/38; - Chevally: Dominventar. 1995, S. 211, Abb. 330; - Rummel, P.: Festband für Petrus Canisius 1996, S. 276-280, Abb. 96; - Foto von Dr. M. A. Schmid, Diözesankonservator Augsburg.