Geschichte
Georg Busch porträtierte seinen Vater Georg Busch in den Semesterferien 1883. Es war sein Geschenk zu dessem 60. Geburtstag. Signatur: „Georg Busch 1883". Ein braunes Gipsrelief ist in Hanau-Steinheim erhalten (2018 nicht gesehen), eines im Familienbesitz in München-Neuhausen. Eine Kopie schnitzte Bruder Jakob oder Neffe Peter Busch, welche die Werkstätten in Groß-Steinheim ab 1888 bzw. 1916 weiterführten. Für ein Bronzerelief am Grabmal seines Vaters porträtierte Busch ihn 1895 noch einmal nach links blickend. 2014 waren außer diesem Relief in den Regalen der Werkstätten der Bildhauerfamlie-Busch-Platz-Stiftung noch folgende Gipse von Gg. Busch d. J. erhalten: ein ocker getönter Kleiner Karl (1906), eine polychrom gefasste "Schutzmantelmadonna" (1916, Kleinplastik 1920) sowie eine kniende Antoniusfigur (1899, die größere Kleinplastik von 1924).
Literatur
Werkkartei; - Sichtung von Roswitha Busch-Hofer in den Werkstätten 2013; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 21, Abb. 14.
Ikonographie
Georg Busch d. Ä. (1823-1895), Schreiner und Holzbildhauer, gründete 1863 in Groß-Steinheim die „Firma Georg Busch, Anstalt für christliche Kunst“.