Geschichte
Links von der monumentalen Freitreppe zur Kirche von Gau-Algesheim bei Bingen erhebt sich eine Säule, auf der die 1,50 m hohe Steinfigur der Friedenskönigin steht. Sie war ein Weihegeschenk für die glückliche Heimkehr der deutschen Soldaten aus der Kriegsgefangenschaft und zugleich eine Erinnerung an das lange Wirken des Bischofs als Pfarrer der Gemeinde. - Die Aufstellung erfolgte 1924 . Bereits im Februar 1917 war Busch in Gau-Algesheim wegen des Auftrags für eine Madonna (s. Familienbote). Ein weiterer Auftrag für ein Kriegerdenkmal an anderer Stelle wurde wegen (Orts-) Änderung 1930 aufgegeben.
Literatur
Werkkorrespondenz; - Werkkartei; - Familienbote; - Fotos NL: Album III/26-34 Entwürfe, 35-37 Modell; - (ohne Autor): Das Denkmal der Friedenskönigin bei der kath. Pfarrkirche zu Gau-Algesheim und sein Schöpfer Prof. Gg. Busch, München. In: Rheinischer Volksbote 56/31 (27.5.1924), S. 2; - Schnell, Hugo: Bildhauer Georg Busch. In Regensburger Marienkalender 73 (1938), S. 46f. m. Abb.; - Informationen und Fotos: Hr. Wantzen; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, s. 79, Abb. 115, 141.
Ikonographie
Maria trägt einen Ölzweig als Symbol des Friedens.