Geschichte
Busch erhielt am 30.11. 1922 den Auftrag für das Denkmal des Bischofs Korum im Trierer Dom und erhielt dafür Fotos vom Bischof. Am 16.2.1916 war Busch bei Bischof Korum zu Besuch. Als das Denkmal 1923 noch in Arbeit war, berichtete Oscar Doering im "Wächter": "Gerade bei Buschs Porträtwerken [...] tritt das geistige Element überragend hervor." - Busch sandte im Folgejahr 1925 noch zwei Gipsbüsten von Bischof Korum nach Trier ab. Das Provinzialmuseum Trier sollte eine (für Bronzeguss) bekommen, der Bonifatiusverein des Priesterseminars die andere. In Trier ist keine Büste auffindbar. Eine Gipsbüste von Bischof Korum befindet sich im Depot des Diözesanmuseums Freising.
Literatur
Werkkorrespondenz; - WErkkartei; - Fotos NL: Album IV/46-48, VII/407; - Doering, O. In: Der Wächter 1923, S. 349; - Rothes, W.: Georg Busch. In: KdV 50 (1923), S. 24; - Doering, O. In: Trierische Landeszeitung, 50/127 (31. 5. 1924), 3. Beilage; - Studienrat Irsch: Die Bischofsdenkmäler im Trierer Dom. Zur heutigen Einweihung des Korum-Denkmals. In: Trierische Landeszeitung 50/149 (28. 6. 1924), 1. Beilage; - Adolf Prohaska S. J. In: Leuchtturm v. 1. 2. 1926, 19. Jg., S. 321 ff. ohne Erwähnung Buschs; - Doering, O. In: Alte und neue Welt 62 (11. 1927), S. 98; - Das Grabmal des hochseligen Bischofs im Trierer Dom. In: Nach der Schicht, 27/34 (1931), S. 535; - busch-Hofer, Lindenberg, 2013, S. 50, Abb. 65.
Ikonographie
Michael Felix Korum (1840-1921) war Professor für Kirchengeschichte, dann am Priesterseminar für Dogmatik und Exegese, bevor er 1881 Bischof von Trier wurde. Er wurde von Papst Leo XIII. zum Päpstlichen Thronassistenten erwählt und erhielt das Pallium. Er leistete Wiederaufbau von Pfarreien und Klöstern nach dem Kulturkampf, führte die Wallfahrt zum Trierer Rock ein und war ein volksnaher Oberhirte. 40 Jahre lang war er Bischof seiner Diözese.