Geschichte
Die Kirche St. Josef wurde 1912 bis 1914 im neugotischen Stil erbaut. Busch schuf 1914 zwei Leuchterengel an der Kommunionbank. 1916 kam von Busch die Figur des hl. Aloisius am Betstuhl dazu, 1921 der Kreuzigungsaltar zum Kriegergedächtnis, ca. 1930 der hl. Josef mit Jesus am Chorbogen rechts und 1933/38 Kreuzwegstationen. Der Kreuzigungsaltar, der eine Replik vom Grab Königsdorfer 1918 im Münchner Waldfriedhof ist, wurde als XII. Station in den Kreuzweg integriert. Alles ist noch erhalten, die Leuchterengel stehen nun im Altarraum. - Der Hochaltar stammt aus den Werkstätten von Buschs Bruder Jakob Busch in Groß-Steinheim bei Hanau, der Gnadenstuhl darin von Kollege Thomas Buscher.
Literatur
Werkkorrespondenz;- Fotos EOM: Modelle der Stationen I-II, IV, VI-VIII, X, XIII-XIV.; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 58 f.; Abb. 91, 95, 190.