Geschichte
Die Paulus-Schwestern auf dem Liebfrauenberg bei Bad Bergzabern erwarben 1936 die lange im Atelier gestandene polychromierte Ausführung der Immaculata (H 132 cm) durch die Vermittlung von Stud. Prof. Franz Kaime. Als die Statue zur Weihe-Feier im Dezember 1936 enthüllt wurde waren die Schwestern "tief ergriffen davon". H. H. Professor Klimm-Speyer hielt die Festpredigt und betonte, er sei freudig überrascht "von dem ganz wunderbaten Adel und der Feinheit der Darstellung". Das Kloster Bethanien wurde 2004 verkauft, die Figur verschenkt. Die letzten Paulus-Schwestern zogen 2009 nach Herxheim. Die Statue ist seit 2004 verschollen.
Literatur
Werkskorrespondenz; - Werkkartei; - Fotos NL: Album III/24-25, VII/305, Entwurf III/47; - Langer, B., OMI: Kein Makel ist an Dir. In: Monatsblätter der Oblaten d. unbefleckten Jungfrau Maria 44/12 (1937), S. 313; - Doering, O.: Neue Kunstwerke. II. Arbeiten von Georg Busch. In CK XVII (1920/21), Beilage S. 12.
Ikonographie
Die apokalyptische Frau (Offb. 12,1): sie steht auf der Mondsichel und trägt einen Sternenreif mit sieben Sternen.