Elisabeth Gnauck-Kühne

Zerstört
Grunddaten
Jahr:
1919
Zusatz:
/15
Ort:
Blankenburg / Harz
Örtlichkeit:
St. Josef, Apsis.
Art:
Relief
Maße:
Dm 37
Abkürzung:
P2
Darstellung

Elisabeth Gnauck-Kühne

Beschreibung
Das Aussehen von Buschs Original ist nicht bekannt.
Material
Bronze
Wissenschaftliche Angaben
Geschichte
Das von Busch geschaffene runde Bronzeporträt wurde in der Zeit der DDR entwendet. Das Grabmal mit einer Kreuzigungsgruppe wurde von Ing. Klaus Breitkopf 1984 vor Abtransport gerettet und 1995 außen an der Kirchenapsis aufgestellt mit neuem Porträtrelief. [vgl. S7a].
Literatur
Werkkorrespondenz; - Lehrbuch über “Das soziale Gemeinschaftsleben im Deutschen Reich” (Erstausgabe 1917); - Prégardier, E. und Böhm, I. (Hg.): Elisabeth Gnauck-Kühne (1850 – 1917), S. 10 f., Annweiler 1997; - Fabricius, B./ Hansen, U.: Wir stehen auf ihren Schultern. In: Prégardier/Böhm (Hg.): Elisabeth Gnauck-Kühne, Annweiler, 1997; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 119, Abb. 217; - Sobel, A.: Die vergessene Frau, die für die Frauen kämpfte. In: Christ in der Gegenwart, Herder Freiburg Nr. 15/2017, S. 167.
Ikonographie
Elisabeth Gnauck-Kühne (2.1.1850 -12.4.1917) setzte sich für die Rechte der Frauen ein. “Die soziale Lage der Frau“ war ein epochemachender Vortrag 1895 auf dem 6. Evangelisch-Sozialen Kongress in Erfurt, in dem sie das Recht der Frauen auf Arbeit, Bildung und Selbstorganisation forderte. 1900 konvertierte sie zum Katholizismus. Ab 1903 hatte sie enge Kontakte zum Katholischen Frauenbund, der sie als seine "Programmatikerin" verstand. 1904 veröffentlichte sie ihr Hauptwerk: "Die deutsche Frau um die Jahrhundertwende". Sie plädierte für das Drei-Phasen-Modell mit Erwerbsleben vor und nach einer Mutterzeit und forderte die Berufsausbildung für Mädchen.
Weitere Details
Geo:
Blankenburg / Harz, St. Josef
Standort
Koordinaten: 51.7904403, 10.9622644