Geschichte
Erstmals wurde diese Figur 1916 für Speyer St. Josef mit einem geraden Betstuhl gestaltet. Die Repliken von 1918 für die Servitinnen in München und 1920 für CH Tafers haben einen verziertem Betstuhl. Letztere wurde am 20.6.1920 in der Kapelle feierlich aufgestellt. 1985 lösten die Vinzentinerinnen in CH Tafers Ihr Pensionat auf und verschenkten bzw. veräußerten die meisten Werke zu geringem Preis. Die Aloisius-Figur bekam ein Ofensetzer, der sie zu 2500.-Franken an Bekannte in CH Wohlen weiterverkaufte. 2011 kam sie durch Kauf in Familienbesitz. Die Figur steht 2014 als Leihgabe bei Franziskanerinnen zum hl. Aloisius von Gonzaga in Benediktbeuern.
Literatur
Lit.: Werkkartei; - Fotos NL: Album III/73; - Doering, O.: In: CK XVII/1 ( 1920/21), Beilage S. 12; - Kreitmaier, J. SJ In: CK XVIII/5-6 (1921/22), S. 78; Kettelerlicht 32/19 (6. 5. 1937), S. 6; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 38, Abb. 40.
Ikonographie
Aloisius von Gonzaga starb 23-jährig im Jahr 1591 beim Dienst an Pestkranken.