Mater-Amabilis-Statue III

Ungeklärt
Grunddaten
Jahr:
1913
Ort:
Dresden
Örtlichkeit:
Prinz Johann Georg von Sachsen
Abkürzung:
S6b3
Darstellung

Mater-Amabilis-Statue III

Beschreibung
Sie war anders gestaltet als diejenige von 1894 und 1902. Die Mutter hält das Kind auf dem Arm, das sich an sie schmiegt. Die Figur steht auf einem mit lauter Rosenblüten verzierten kleinen Sockel. Maria trägt ein Kopftuch, das am Ohr geknotet ist. Ein Tuch ist um den Oberkörper der schlanken Figur gelegt, das Ende hängt vorne herunter.
Material
Holz
Wissenschaftliche Angaben
Geschichte
Die für den kunstbegeisterten Prinzen Johann Georg von Sachsen ausgeführte Mater Amabilis ist verschollen, laut Auskunft v. Landesmuseum Mainz vermutlich nach dem Tod des Prinzen 1938 in Freiburg/Br. versteigert.
Literatur
Werkkartei; - Foto NL: Album III/16-19, 44 Modell, 45-47 Entwürfe; - Scheuber, J. in: Der Gral 10/8 (1. 5. 1916), S. 401f; - Doering, O.: Georg Busch (1916), S. 51, Abb. 39; - Kreitmaier, J., SJ: Neue Bildwerke von Georg Busch – zum 60. Geburtstag des Künstlers. In: CK XVIII/5-6 (1921/22), S. 78, Abb. S. 85; - Rothes, W.: Georg Busch (1923), S. 14, Abb. 6; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 103, Abb. 186.
Werkzusammenhang
Repliken
1919: Eine hölzerne Replik der Mater-Amabilis-Statue von 1913 kam zusammen mit anderen Figuren 1919 in das damals neu errichtete Vinzentinum in CH Tafers bei Fribourg. Pater Vollmar OSB schenkte die Statue an Prof. Lambert, Fribourg. [laut Werkkorrespondenz Tafers, s. S2a].- Eine Replik aus Stein kam 1930 an eine Ecknische des Gutshofes Ehatt neben dem Alten Rathaus in Viernheim (beides 1967/68 abgerissen). Seit 1969 steht die Figur an der Viernheimer Zwölf-Apostel-Kirche.
Weitere Details
Fassung:
polychrom
Geo:
Dresden
Bild
Mater-Amabilis-Statue III
Standort
Koordinaten: 51.0504088, 13.7372621