Geschichte
Samtfabrikant Mengen, ein Bekannter von Tilmann in Arnsberg, bat Busch um ein Grabmal für ihn und seine Familie. Busch fuhr am 16.8.1912 nach Viersen um den Ort zu besichtigen. Er entwarf ein Grabmal Mengen. Ein Foto zeigt den Entwurf: zwei seitliche Figuren zu einer mittlere Figur hingewendet. Jedoch kam der erste Guss der Grabtragung Jesu auf einem Steinsockel an das Gruftgrab. Busch hatte die Freiplastik ohne Auftrag begonnen und sie Herrn Mengen als Grabplastik angeboten. Die Bronzegruppe „Grabtragung Jesu“ entstand im Jahr 1912 [s. Atelierbild, Monografie 2013, Abb. 1: Entwurf auf dem Bildhauerdrehstuhl]. Busch benannte das Werk „Begräbnis Christi", Karl Busch „Grabtragung Christi“. Gleichzeitig arbeitete Busch an der XIV. Station für den Kreuzweg in München St. Paul [vgl. S3b], die im Mai 1913 aufgestellt wurde.
Literatur
Werkkartei; - Fotos NL: Album II/138-139; - Wolter, F.: Die feierliche Grablegung von Busch. In: Die Kunst für alle XXVIII (1912/13).S. 553; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, Kunstverlag Josef Fink 2013, S. 118, Abb. 213, 214, sowie Abb. 1 (Entwurf). - Kuhn A.: Die Kirche, ihr Bau, ihre Ausstattung, ihre Renovation. Benzinger Brothers, New York 1916, S. 63, Abb. 61; - Vgl. auch die Literatur für den 3. Guss, der 1941 nach Merseburg kam.