Geschichte
Die Pietà war bereits Im Juni 1904 in Frankfurt, auf seiner Hochzeitsreise sah Busch sie dort. Sie wurde mitsamt der Kirche St. Antonius ein Opfer des Zweiten Weltkrieges. Vorarbeiten für diese Pietà waren vermutlich: 1. Ein Tonentwurf (16 x 30 x 11 cm) eines liegenden Leichnams Jesu vor der knienden Maria ist im Familienbesitz erhalten. Maria beugt sich mit verschränkt gefalteten Händen zu ihm. 2. Ein Tonentwurf mit einer Beweinungsgruppe ist auf einem Schwarz-weiß-Foto aus dem Nachlass (Album II/113) gezeigt. Johannes kniet rechts neben Maria, die kniend Jesu Leichnam am Oberkörper links stützt. Jesu Körper fällt wie bei der Pietà 1904 nach unten, die Beine liegen am Boden. 3. Der Entwurf zur Frankfurter Pietà ist als polychromierter Gipsabguss im Familienbesitz erhalten. Er wirkt sehr lebendig, ist flott gestaltet und wurde mehrfach verkauft (siehe "vielerorts").
Literatur
Werkkartei; - Fotos NL: Album II/114-117, III/112-113f.; - Käss, J.: Die III. Aussst. Dt. Ges. für christl. Kunst in Regensburg. In: CK I/3 (1904-05), Beilage S. 50; - Mader, F. In: Jahresmappe der DG (1905), Abb. S. 16; - Rothes, W.: Die Madonna. Köln 1905, Abb. S. 140; - Der Pionier 4/6 (3.1912), S. 46 Abb.; - Rothes, W.: Christus. Köln 1911, S.227: in einer Typenreihe abgebildet; - Ders.: Madonna, Köln 1905, S. 140, Abb. 112, S. 129 genannt; - Doering, O.: Georg Busch. In: CK VIII/6 (1911-12), S. 149; - Ders.: Arte cristiana II/8 (15.8.1914), S. 228f.; - Ders.: Georg Busch. München, 1916, S. 47, Abb. S. 24; - Guter Artikel In: Kath. Kirchenzeitung für die St. Antonius-Pfarrei Frankfurt a.M. (5.9.1928); - Rothes, W.: Georg Busch. In: KdV 50 (1923), S. 22,Abb. 9; - Kreitmaier, J. In: Der Katholik 10 (7.3.1937), S. 7; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 80, Abb. 143 (Gips-Entw. polychr.); - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg 2013, S. 80, Abb. 143.