Geschichte
Kravare u Hlucina (zwischen Opava und Ostrava in Tschechien gelegen) gehörte damals mit dem Namen „Deutsch Krawarn“ zu Oberschlesien. 1921 kam es zu Mähren. Für die Kirche St. Bartholomäus arbeitete Busch 1903-1906/07 an einem Kreuzweg [s. S3b], 1904 schuf Busch die vier Reliefs für einen Marien- und einen Josef-Altar sowie eine Madonna und eine Figur des hl. Josef. Warum schrieb Dr. Scheuber 1916 zur Muttergottesstatue: „jetzt in Deutsch Krawarn“?. Doering bezeichnet sie als eine der schönsten Madonnen Buschs. - Die Werke sind in der neugotischen, 1894/96 erbauten Kirche noch erhalten. Die Modelle der vier Reliefs und der Madonna befinden sich im Depot des Diözesanmuseums Freising, das des hl. Josef ist verschollen, nachdem es vom EOM fotografiert worden war. Für dieselbe Kirche St. Bartholomäus schuf Busch 1903-06 einen Kreuzweg [s. S3b].
Literatur
Werkkartei; - Fotos NL: Album I/35-37; - Fotos DMF: A 1-3 Modelle der 4 Reliefs und Modell der Muttergottes; - Foto vom EOM: hl. Jossef; - Scheuber, J. In: Der Gral 10/8 (5. 1916), S. 400, 402.; - Doering, O.: Georg Busch, München 1916, S.21 und 51, Abb. 11; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg 2013, S. 50.