Geschichte
Gedenktafel für Stadtpfarrer Johann Michael Triller, der als Erbe das Seminar der Diözese Eichstätt einsetzte mit der Verpflichtung, ein „anständiges Grabdenkmal“ zu errichten. Bischof von Leonrod genehmigte 500.- Mk, Generalvikar Dr. Georg Triller (Neffe, DG-Mitglied) kümmerte sich um den Auftrag. In einfacher geschmackvoller Weise sollte eine religiöse Idee enthalten sein, etwa der Namenspatron Michael. Da die Stadt ein Grabmal errichtete, wurde an Allerheiligen 1902 an der Nordwand der St. Jobst-Kapelle im Stadtfriedhof Neumarkt eine Gedächtnistafel angebracht. Restaurierung 2013.
Literatur
Werkkorrespondenz; - Werkkartei; - Foto NL: Album IV/68; - Foto EOM: Modell von Johannes d.T., H 65, Modell des hl. Willibald, H 73 cm; - Endlein, W.: Neumarkter spenden eifrig für die Grabplatten. In: Neumarkter Tagblatt (3. 2012); - jd: Prominenter Künstler gestaltete Tafel. In: Neumarkter Nachrichten (6. 3. 2012), S. 2.
Ikonographie
Erzengel Michael ist der Patron der Toten, der die Seelen ins ewige Licht geleitet. - Stadtpfarrer Triller (1825-1902) war Geistlicher Rat und Schuldekan, auch Abgeordneter im Reichstag (1874-1884) und im Landtag (1869-1892), was der Inschrift zu entnehmen ist.