Geschichte
In einem Wettbewerb durch den Architekten Schulte in Neustadt und nach Ausstellung der 7 Pläne bekam Busch den Zuschlag. In den schlichten Kirchenraum schuf Busch 1900/01 einen neoklassizistisch geprägten Altar, der im Mai 1901 aufgestellt wurde. Busch musste die Figuren des hl. Petrus und Paulus vom Vorgängeraltar übernehmen, sie stehen heute auf Konsolen im Kirchenschiff. Die Zeichnung der Altararchitektur und der Entwurf des Altarreliefs von 1900 sind als Foto erhalten. Der Altar hatte eine rote und blaugraue Marmorbemalung, Ornamente waren vergoldet. Der Tabernakel war lt. Werkverzeichnis aus vergoldetem Eisen. Die vier Engel mit Marterwerkzeugen an den oberen Ecken waren vollplastisch. - Das Foto „Apokalyptisches Relief“ (Flachrelief in nischenförmiger Vertiefung) zeigt Gott Vater mit der Weltkugel und das Lamm mit den sieben Siegeln in einem Engelskranz. Der Altar stand lt. Pfarrarchiv 1901-1933/34. 1934 wurde der Altar abgebaut. Die beiden älteren Figuren der hll. Petrus und Paulus stehen heute auf Konsolen im Kirchenschiff. - Das Relief vom Auszug mit der Halbfigur von Christus Alpha und Omega hängt in der Sakristei. Ob die kleine Pelikan-Skulptur in der Sakristei von Buschs Altar stammt, ist unklar. - Die drei Reliefs im Antependium der heutigen Mensa stammen noch von Busch (siehe Edesheim "Opferszenen")
Literatur
Werkkartei; - Werkkorrespondenz; - Fotos v. Karl Busch 1944: Altarzeichnung und Entwurf des Altarreliefs; - Informationen von Pfr. Peifer (Archiv).
Ikonographie
Motiv auf dem Altarrelief: Anbetung des Lammes, siehe Offb. 5, 1-14.