Geschichte
1899 schuf Busch den Hroznata-Altar in der Stiftskirche zu Tepl bei Marienbad. [s. S2a] Drei Entwürfe für eine Figur des Sel. Hroznata schuf Busch. Inspektor Würfl sprach sich für Entwurf 1 aus, da der Sel. Hroznata am besten zu erkennen sei. Die drei Skizzen sollten gelegentlich dem Hr. Prälaten vorgelegt werden, damit Auftrag erteilt werden kann, wenn genug Geld vorhanden sei. Ende 1900 nennt Pfarrer Marian Herold drei Firmen für Bildchenverkauf. Für die Figur sei kein Geld vorhanden. Das 1. Motiv wurde als Statuette auf einer Plinthe von 11 x 11 cm als Entwurf ausgeführt. Die Gipsstatuette befindet sich seit Dezember 2009 zusammen mit Modellen der Altar-Reliefs im Kloster Tepl.
Literatur
Werkkartei; - Fotos NL: III/138-141a; Entwürfe und Figur; - Informationen: Bibliothekarin Bäumlova.
Ikonographie
Hroznata von Ovenec(um 1160-1217), der Spross einer böhmischen Adelsfamilie, lebte in der Gegend um Tepl. Frau und Kind starben. Als Zurückgebliebener beschloss er, Leben und Gut der Kirche zu weihen. Er erbat in Rom vom Papst die Erlaubnis, in der Heimat zwei Prämonstratenserklöster gründen zu dürfen. 1193 baute er das Kloster Tepl und das Frauenkloster Chotieschau. Ein neidischer Ritter warf ihn in den Kerker, wo er an Händen und Füßen angekettet des Hungers starb.