Hl. Scholastika

Erhalten
Grunddaten
Jahr:
1898
Ort:
Tutzing
Örtlichkeit:
Kloster der Missionsbenediktinerinnen
Art:
Figur
Maße:
H 130
Abkürzung:
S6d
Darstellung

Hl. Scholastika

Beschreibung
Die grauen Gewänder fallen in senkrechten Falten . Die beiden Statuen in Tutzing haben eine dezente Fassung. Die hl. Scholastika hält ihren Äbtissinnenstab und blickt nach oben.
Material
Holz
Wissenschaftliche Angaben
Geschichte
Die Schwestern von Ringseis erhielten 1898 von Busch für die Seitenaltäre der Kapelle des von ihnen gestifteten Klösterl in Tutzing zwei Statuen, die des hl. Benedikt und die seiner Zwillingsschwester, der hl. Scholastika. Die beiden Statuen sind ebenso schlicht wie manche Figuren aus dieser Schaffenszeit Buschs. Sie stehen beide ohne ihren ursprünglichen Sockel mit einem Nimbusreif im Refektorium der Missionsbenediktinerinnen in Tutzing.
Literatur
Werkkartei; -Photograph Adalbert Werner: Rechnung vom 9.1.1902; - Foto NL: Benedikt III/81, Scholastika III/132, VII/322; - Bildchen der DG 1901: farbig 57/5, schwarz-weiß 9/1; - Glaspalastkatalog (1900), S. 135, Nr. 1491 Hl. Benediktus, Holz (die 1929 nach Metten geschenkte Replik); - Ständige Ausstellung der DG 1902; Doering, O.: Georg Busch (1916), S. 62; - Informationen: Sr. Edith Donabauer; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, Abb. 180 (die Replik in Metten).
Ikonographie
Die beiden Heiligen sind Zwillingsgeschwister, geb. 480 in Nursia, Benedikt: Einsiedler, Ordensgründer, Abt in Montecassino. + 547, Vater des abendländischen Mönchstums; - Scholastika: Äbtissin, + um 542.
Werkzusammenhang
Repliken
1.) 1898 schuf Busch eine nur lasierte Replik der Statue des hl. Benedikt aus Holz, die wiederholt ausgestellt war und dann auf der Ateliertreppe stand. Diese schenkte er zu Weihnachten 1929 an den Abt von Metten. Auf dem Sockel ist in der Mitte unter echten Dornen das Attribut des Heiligen, der gespaltene Kelch mit der Schlange abgebildet. [s. 1898 Metten] 2.) Eine gleiche Benedikt-Statue aus Stein stand bis 1916 im Garten der Benediktinerabtei St. Bonifaz zu München, bis die einzige Bombe des Ersten Weltkriegs, die München erreichte, diese zerstörte. [s. S7c]
Weitere Details
Fassung:
polychrom
Fotograph:
aus dem Nachlass; Roswitha Busch-Hofer
Geo:
Tutzing Bahnhofstr. 3
Bild
Hl. Scholastika
Standort
Koordinaten: 47.90724, 11.27809