Geschichte
Die Schwestern von Ringseis erhielten 1898 von Busch für die Seitenaltäre der Kapelle des von ihnen gestifteten Klösterl in Tutzing zwei Statuen, die des hl. Benedikt und die seiner Zwillingsschwester, der hl. Scholastika. Die beiden Statuen sind ebenso schlicht wie manche Figuren aus dieser Schaffenszeit Buschs. Sie stehen beide ohne ihren ursprünglichen Sockel mit einem Nimbusreif im Refektorium der Missionsbenediktinerinnen in Tutzing.
Literatur
Werkkartei; -Photograph Adalbert Werner: Rechnung vom 9.1.1902; - Foto NL: Benedikt III/81, Scholastika III/132, VII/322; - Bildchen der DG 1901: farbig 57/5, schwarz-weiß 9/1; - Glaspalastkatalog (1900), S. 135, Nr. 1491 Hl. Benediktus, Holz (die 1929 nach Metten geschenkte Replik); - Ständige Ausstellung der DG 1902; Doering, O.: Georg Busch (1916), S. 62; - Informationen: Sr. Edith Donabauer; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, Abb. 180 (die Replik in Metten).
Ikonographie
Die beiden Heiligen sind Zwillingsgeschwister, geb. 480 in Nursia, Benedikt: Einsiedler, Ordensgründer, Abt in Montecassino. + 547, Vater des abendländischen Mönchstums; - Scholastika: Äbtissin, + um 542.