Geschichte
Die Schwestern von Ringseis erhielten 1898 von Busch für die Seitenaltäre der Kapelle des von ihnen gestifteten Klösterl in Tutzing zwei Statuen, die des hl. Benedikt und die seiner Zwillingsschwester, der hl. Scholastika. Die beiden Statuen sind ebenso schlicht wie manche Figuren aus dieser Schaffenszeit Buschs. Sie stehen beide ohne ihren ursprünglichen Sockel mit einem Nimbusreif im Refektorium der Missionsbenediktinerinnen in Tutzing. Im Oktober 1897 ist eine "Hl. Scholastika Cabinett und Doppelkabinett" von Photograph Werner in seiner Rechnung vom 9.1.1902 aufgelistet.
Literatur
Werkkartei; - Foto NL: Benedikt III/81, Scholastika III/132, VII/322; - Bildchen der DG 1901: farbig 57/5, schwarz-weiß 9/1; - Glaspalastkatalog (1900), S. 135, Nr. 1491 Hl. Benediktus, Holz (die 1929 nach Metten geschenkte Replik); - Ständige Ausstellung der DG 1902; Doering, O.: Georg Busch (1916), S. 62; - Informationen: Sr. Edith Donabauer; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, Abb. 180 (die Replik in Metten).
Ikonographie
Der hl. Benedikt und die hl. Scholastika wurde als Zwillinge beide im Jahre 480 geboren. Der hl. Benedikt lebte erst als Einsiedlermönch in Subjaco öst.ich von Rom. Auf Montecassino arbeitete er die Regel aus, die über ganz Europa bei Benediktinern und verwandten Orden Gültigkeit bekam.