Geschichte
Busch wiederholte 1898 das Eichstätter Kruzifix von 1897, ließ es nicht polychrom fassen und stellte die Replik 1899 in der I. Gruppenausstellung christl. Künstler im Münchener Glaspalast aus, 1902 -03 in der ständigen Ausstellung der Dt. Gesellschaft. Dazu ließ sich Busch vom Schreinermeister Jos. Schmid im Dez. 1902 Kreuzesbalken fertigen (220 x 160 x 4 cm). Das Kruzifix hing dann bis Ende 1917 im Atelier [s. Monografie 2013, Abb. 1], wo Pater Odilo Otten OSB es sah und den Kauf für die damals neue Kriegergedächtnis-Kapelle in Gurk vermittelte. Wegen Transportschwierigkeiten kam das Kruzifix erst im Februar 1918 in Gurk an. - Als kleineres Exemplar wurde es nochmals für einen Verkauf wiederholt. Ort unbekannt. 1918 kam noch ein Terrakotta-Kreuzweg hinzu [s. S3b].
Literatur
Werkkartei; - Schreinermeister Schmid, Jos.: Rechnung von 1902; - .Löw, Josef: Kleiner Gurker Domführer, Klagenfurt 1930, S. 93 f. - Posch, W.: Dom zu Gurk, 2006, S. 16; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg 2013, Abb. 1 und 219.