Geschichte
Für Prinz Johann Georg von Sachsen schuf Busch den Drachen tötenden Ritter St. Georg mit hoher Lanze, also das Motiv, welches 1902 für den Marienaltar in München St. Paul gescjaffem wurde.. Auf dem Sterbebild (1938) des kunstsinnigen Prinzen ist dieses Werk abgebildet. Demnach bekam der Prinz Johann Georg von Sachsen eine Replik von der Figur in St. Paul München 1902. Er erhielt außerdem von Busch 1913 eine Holzskulptur Mater Amabilis, 1915 Johannes Nepomuk, 1924 ein bronzenes Betendes Mädchen. Die Kunstsammlung wurde nach dem Tod von Prinz Johann Georg von Sachsen (1938 in Freiburg i. Br.) vermutlich versteigert, damit sind die Figuren verschollen.
Literatur
Werkkartei; - Sterbebild des Prinzen Joh. Gg. von Sachsen; - Foto NL: Album III/98; - Verlobungsalbum 1902/03; - Doering, O.: Georg Busch. München 1916, S. 53, Abb. 49; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg 2013, S. 38, Abb. 44.
Ikonographie
Georg, ein römischer Soldat aus Kappadokien, starb 304/05 als Märtyrer. Er wird als Ritter dargestellt, der gegen einen Drachen kämpft.