Geschichte
Vater Georg Busch (1823-1895) hatte auf der Kunstgewerbeausstellung in Offenbach ein gotisches Hausaltärchen ausgestellt, das er mit seinem Sohn Georg zusammen gefertigt hatte. Überdies hatte Georg einen (lt. Sohn Karl: selbstentworfenen) "Ecce-homo-Kopf" (lt. Tochter Maria: nach dem bekannten Bild von Guido Reni) geschnitzt und ausgestellt. Der jüdische Kunstsammler Jakob Gerson , Generalkonsul für Hessen und Thüringen, erwarb beide Arbeiten, besuchte die Familie und die Werkstatt und bestellte beim jungen Busch als Gegenstück den Kopf einer Mater Dolorosa. Er ließ sich auch das ein oder andere Stück vom jungen Busch restaurieren und verschaffte ihm das hessische Staatsstipendium für das Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München.
Literatur
Busch, K.: Begonnener Roman über Georg Busch, III. Lehrzeit und Zeichenakademie, S. III/18; - Busch, Maria, *1914: Dem Ziel entgegen. Aufsatz ca. 1929.